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POSTPRODUKTION MÜNCHEN, TONSTUDIO MÜNCHEN,
RECORDING STUDIO MUNICH, POSTPRODUCTION MUNICH















Alles über Funkspots die Arbeit im Tonstudio sowie die wichtigsten Mediabegriffe.





Affinität
Affinitätsindex
AG.MA
Ausgangsplan
Ausschöpfung
Basis
Befragungsinstrument
Brutto-Kontakte = Brutto-Reichweite
Casting
Cross-Media-Sonderwerbeformen
Cross-Media-Werbung
DAB = Digital Audio Broadcasting
DAT
Demographische Merkmale
Diary
Die wichtigsten Sonderwerbeformen im Überblick
DRR = Direct Response Radio
Durchschnittskontakte (OTH = opportunity to hear)
Event-Sponsoring
Exklusivhörer
Face-to-Face-Interview
Fallstudie
Fallzahl
Feldarbeit
Fragestellung
Funkspot
Funkwerbung
Funktext / Funkkampagne
Gelegenheitshörer
Gewichtung
GRP Gross Rating Point (Bruttoreichweite in %)
Hochrechnung
Hördauer
Hörer
Hörer gestern
Hörer pro durchschnittlicher Stunde
Hörer pro Stunde
Hörer pro Tag
Index
Intermedial
Intramedial
Jingle / Radiojingle
Lautstärke im Werbeblock / Präsenz
Life Style Research
MA Intermedia
Marktanteil
Media-Analyse (MA)
Media-Mix
Media-Selektion
Mediabriefing
Motive
Motivsplit
Musikfarben = Musikformate (vgl. Mediaseminar)
Musikmix
Netto-Reichweite
Nielsen-Gebiete
Off Air Kommunikation
Online Kommunikation
Optimierung
Overlapping (over-spill)
p-Werte
Planevaluierung
Plankosten (Rangreihe)
Pop up Ads
Postproduktion München Nachbearbeitung
Produktgruppenausschluss
Qualitative Analyse
Random-Route-Stichprobe
Rangreihe
Recency Planning
Reminder / Abbinder
S&P (Schmidt & Pohlmann)
Schon mal gehörter Sender
Sitesponsoring
Sponsoring
Sprecher
Stammhörer
Stichprobe
Streaming-Sponsoring
Streuplankosten
Streuverlust/Fehlstreuung
Synchronsprecher
Synchronstimme
Tagesablaufschema
Tausend-Hörer-Preis
Tausend-Kontakt-Preis
Tonstudio München
Überschneidungen
Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMa)
Verweildauer in Minuten
Visual Transfer
Weitester Hörerkreis (WHK)
Weitester Hörerkreis im Zeitabschnitt
Welle
Werbeaufwendungen
Werbeblock
Werbedruck
Werbemittelkontaktchance (WMKC)
Werbesprecher
Werbeträger
Werbeträgerkontakt (WTK)
Werbewirkung
Wirksame Reichweite




 

Affinität

Die Affinität ist der Anteil der Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums in Prozent. Sie ist eine Kennzahl für die Übereinstimmung zwischen Zielgruppe und Medium, läßt aber keine Aussagen über die Wirtschaftlichkeit oder Reichweite eines Mediums zu. Berechnung: RW in der Zielgruppe (absolut) X 100 / RW in der Vergleichszielgruppe (absolut) = Affinität %

          

        

Affinitätsindex

Der Affinitätsindex ist der Zielgruppenanteil an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Zielgruppenanteil an der Gesamtbevölkerung. Ein Affinitätsindex von 100 besagt "Durchschnittliche Affinität" Berechnung: Affinität (%) X 100 / Anteil der ZG an der Gesamtbevölkerung = Affinitätsindex           

        

AG.MA

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. ist der Zusammenschluss von insgesamt ca. 200 Werbungsmittlern, Werbeträgern und Werbungtreibenden mit dem Ziel, die Leistung von Werbeträgern zu erheben. Die von der AG.MA zu diesem Zweck durchgeführte Untersuchung ist die Media-Analyse (MA).        

        

Ausgangsplan

Ein beliebiger Mediaplan (der vorausgegangenen Kampagne, Ergebnis einer Mediaselektion oder nach Erfahrungswerten zusammengestellt), der als Vergleichsbasis dient, um Leistungskriterien von Alternativplänen zu beurteilen.

 

          

        

Ausschöpfung

Die Ausschöpfungsquote (in %) gibt an, wie viele Adressen bzw. Zielpersonen in einer Befragung erreicht wurden und wie viele nicht erreicht wurden (=Ausfälle ).Bei den Ausfällen unterscheidet man grundsätzlich qualitätsneutrale (z.B. eine Straße oder Hausnummer ist nicht auffindbar) und systematische (z.B. Interview-Verweigerung) Ausfälle. Die Ausschöpfung gibt somit an, inwieweit die geplante Stichprobe ausgeschöpft wurde.

 

        

Basis

Basis einer Analyse ist die Anzahl der auswertbaren Interviews (Fälle) und die Hochrechnung in Mio./Tsd. für die angegebene Zielgruppe.       

        

Befragungsinstrument

Begriff für die Art, wie eine Befragung festgehalten wird, also per Fragebogen, Tagebuch, Tonbandaufnahme, Videoaufzeichnung oder durch Mitschrift.      

        

Brutto-Kontakte = Brutto-Reichweite

Dieser Wert drückt die Anzahl/Summe aller Kontakte mit einem Medium ausund gibt die Kontakte/ Kontaktchancen von Personen mit einem Medium oder mehreren Medien (auch mit einem oder mehreren Werbemitteln) in Mio./Tsd. oder % (GRP) an. Bei Mehrfachbelegungen eines Mediums oder mehreren Medien werden die einzelnen Reichweiten ohne Berücksichtigung interner oder externer Nutzerüberschreitungen addiert, d.h. aus der Brutto-Reichweite ist nicht ersichtlich, wie oft man dieselben Personen erreicht hat. Nur bei einer Belegung ergibt sich, dass die Bruttoreichweite identisch mit der Nettoreichweite ist.      

 

 

Casting

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Castings

 

Cross-Media-Sonderwerbeformen

Durch die Kombination von On Air und Off Air Sonderwerbeformen mit Online Kommunikationsmaßnahmen können Synergien der integrierten Zielgruppenansprache äußerst effektiv genutzt werden. Das Online Gegenstück zur klassischen Hörfunkkampagne ist dabei die Schaltung von Bannerwerbung. Daneben gibt es aber auch eine Vielzahl kreativ einsetzbarer Online Sonderwerbeformen:

 

*        Sitesponsorings: Sponsoring von Online-Inhaltsrubriken mit Logo-Platzierung und ggf. Verlinkung

 

*        Pop up Ads: Visuelle Einbindung des Kunden-Logos in gesondertem Sichtfenster, das sich erst beim Click auf einen bestimmten Bereich öffnet.

 

*        Streaming-Sponsoring: Visuelle und akustische Einbindung des Kunden vor Beginn des Webradio-Streams

 

          

        

Cross-Media-Werbung

Mit Cross Media Werbung können Werbungtreibende die Synergieeffekte vernetzter Kommunikation nutzen. Die Werbebotschaft wird nicht nur On Air kommuniziert, sondern durch die Einbindung ins Off Air (Events) und Online Programm des Senders integriert. Auf diese Weise werden die spezifischen Stärken der jeweiligen Medien optimal genutzt:

 

*        On Air: Notwendiger Reichweitenaufbau in den Basiszielgruppen

*        Off Air: Direkte und emotionale Kontakte in speziellen Zielgruppensegmenten

·                    Online: Interaktive Kontakte in besonders produktaffinen Themenumfeldern           

 

DAB = Digital Audio Broadcasting

DAB = Digital Audio Broadcasting (digitaler terrestrischer Hörfunk) ist die Ausstrahlung von digitalen Hörfunkprogrammen mit einer der CD vergleichbaren Klangqualität über terrestrische Sendernetze.           

        

DAT

DAT steht für Digital Audio Tape und ist ein Datenträger zum Transport von digitalisierten Tönen (den Werbefunk betreffend: digitalisierte Motive).

 

          

        

Demographische Merkmale

Sie beschreiben wirtschaftliche und - eingeschränkt - soziale Eigenschaften von Personen oder auch Ländern, Gemeinden, Gesellschaften. Zu den typischen und häufig benutzten demographischen Merkmalen gehören Alter, Geschlecht, Familienstand, Schulbildung, Berufstätigkeit, Art der Berufstätigkeit und die Wohnortgröße. Sie sind die Unterscheidungsmerkmale in der Planung und Forschung.  

        

Diary

Diary ist eine Erhebungsmethode, bei der die zu Befragenden ein "Tagebuch" erhalten, in dem sie ihre Antworten notieren (z.B. das Haushaltsbuch der VuMA).       

        

Die wichtigsten Sonderwerbeformen im Überblick

          

        

DRR = Direct Response Radio

Über das Radio werden Produkte und Dienstleistungen zur sofortigen Bestellung über eine Telefonnummer angeboten. Die Produkte sind in der Regel in der angebotenen Form im Geschäft nicht erhältlich. Bestellungs- und Datenaufnahme erfolgt meistens über eine Telefonmarketing-Agentur. Vorteil: schnelle Adressen-/Kundengewinnung, Erfolgskontrolle, geringe Produktionskosten Nachteil: Hörfunk wird häufig als Begleitmedium genutzt, eventuell kein Telefon oder Stift zur Hand.  

        

Durchschnittskontakte (OTH = opportunity to hear)

Durchschnittliche Anzahl der Kontakte mit einem Werbeträger oder einer Werbeträgerkombination, bezogen auf alle Personen, die insgesamt von dem Werbeträger bzw. der Kombination erreicht werden, also mindestens einen Kontakt gehabt haben.

Berechnung:

Summe aller Kontakte (Brutto-Kontakte) / Netto-Reichweite absolut = Durchschnittskontakte           

 

Event-Sponsoring

Events setzen Trends, sind "in" und stellen durch die Verknüpfung von On Air Promotion und Off-Air-Präsenz (z.B. mit einem Promotionstand vor Ort) ein perfektes Instrument dar, Produktbotschaften direkt und emotional zu vermitteln.        

        

Exklusivhörer

Ein Hörer, der nur einen einzigen Werbeträger/Sender hört und daher nicht von anderen Werbeträgern/Hörfunksendern erreicht wird.            

 

        

Face-to-Face-Interview

Es handelt sich um eine persönlich-mündliche Befragung, häufig unter Verwendung von Karten- und Listenvorlagen.       

        

Fallstudie

Untersuchung, die nicht allgemeine Gesetzmäßigkeiten aufdecken soll, sondern nur Befunde für einen einzelnen Fall liefert, z.B. werden nicht generelle Gesetzmäßigkeiten zur Werbewirkung ermittelt, sondern nur die einer einzelnen Kampagne.  

        

Fallzahl

Anzahl der Interviews, die in einer Untersuchung durchgeführt werden.           

        

Feldarbeit

Die Feldarbeit bezeichnet die Durchführung der Erhebung, z.B. die konkrete Befragung der Zielperson anhand eines bereits im Vorfeld entwickelten Fragebogens.         

        

Fragestellung

geschlossen = Antworten vorgeben

offen = keine Antwort vorgegeben         

 

Funkspot

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Funkspots

 

Funkwerbung

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Funkwerbung

 

Funktext / Funkkampagne

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Funktexte - Funkkampagnen

 

Gelegenheitshörer

Personen, die 1, 2 oder 3 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio hören. Ein Hörer, der eine Hörerwahrscheinlichkeit zwischen 42% und 58% im weitesten Hörerkreis aufweist, wird als gelegentlicher Hörer kategorisiert. (siehe auch Stammhörer).       

        

Gewichtung

Ist eine Rechenoperation mit dem Ziel einer Bewertung von Elementen oder Teilgruppen, um in Stichproben auftretende Verzerrungen zur Grundgesamtheit richtig zu stellen. Es werden einzelne Personensegmente ihrer Bedeutung entsprechend gewichtet. Technisch verläuft die Gewichtung in mehreren Schritten (iteratives Verfahren).      

        

GRP Gross Rating Point (Bruttoreichweite in %)

Eine rein rechnerische Messgröße für die Bewertung von Mediaplänen. Es handelt sich um die addierte Anzahl der Kontakte ohne Berücksichtigung von Überschneidungen und wird in Prozent angegeben. Er drückt somit die prozentuale Bruttoreichweite aus. GRP-Werte sind Durchschnittswerte, die für die Kontaktqualität eines Mediums keinerlei Aussagewert haben. In ihnen schlägt sich jedoch der Werbedruck wieder, der erforderlich ist, ein bestimmtes Werbeziel zu erreichen. Es gibt verschiedene Berechnungsarten für den GRP:

1. GRP = Kontakte in Mio. geteilt durch Zielgruppenpotential in Mio. x 100

2. Reichweite in % x Durchschnittskontakte = GRP

3. Reichweite in % bei 1 Einschaltung x Anzahl der Schaltungen =GRP

Der GRP ist ein Hilfswert zum Vergleich der Werbeintensität in verschiedenen Gebieten oder Zeiträumen und ermöglicht einen Vergleich zwischen verschiedenen Mediagattungen. Des Weiteren können über den GRP die Reichweiten- oder Durchschnittskontaktdefizite einzelner Werbeträger bewertet werden. Der Werbedruck kann je nach Nutzungsverhalten durch eine hohe Reichweite oder durch viele Kontakte erzielt werden. Im Unterschied zur Nettoreichweite in % beinhaltet dieser Wert alle Kontakte, folglich nicht nur die Zahl der Personen, sondern auch Mehrfachkontakte pro Person.

 

Hochrechnung

Umrechnung der in einer Stichprobenerhebung ermittelten Größenordnung auf absolute Zahlen der Grundgesamtheit, auch Projektion genannt.    

        

Hördauer

Die Hördauer (5:00-24:00 Uhr) bezieht sich auf die Zeit, die durchschnittlich pro Kopf der Bevölkerung mit Radiohören verbracht wird. Die Hördauer wird für jeden Sender aus der Summe der gehörten Viertelstunden dieses Senders dividiert durch die Gesamtzahl der Befragten (Hörer und Nichthörer) gebildet.        

        

Hörer

Personen, die innerhalb eines definierten Zeitintervalls Kontakt - und sei er noch so kurz - mit einem Sender/Programm gehabt haben. Die Gesamtzahl der Hörer bilden den Weitesten Hörerkreis, der in der MA für einen Zeitabschnitt von 14 Tagen erhoben wird. Es werden je nach Hörwahrscheinlichkeit Kernhörer, häufige Hörer, gelegentliche Hörer, seltene und ganz seltene Hörer unterschieden.     

        

Hörer gestern

Unter den Hörer Gestern versteht man alle Personen, die im Tagesablauf (5:00-24:00 Uhr) während mindestens eines Zeitintervalls (15 Minuten) Radio gehört haben, und sei es auch nur für ein paar Minuten. (Schon mal gehörte Sender -> Weitesten Hörerkreis -> Hörer Gestern).      

        

Hörer pro durchschnittlicher Stunde

In der MA bezeichnet er die durchschnittliche Stundenreichweite in den werbetragenden Stunden von 6.00 bis 18.00 Uhr Montag bis Samstag, wobei die Interviews für Sonntag so behandelt werden, als hätten sie von Montag bis Samstag stattgefunden. Demnach stellt er einen Mittelwert aller Stunden mit Werbung zwischen 6.00 und 18.00 Uhr dar und gibt an, wie viele Personen im Durchschnitt bei der einmaligen Schaltung eines Werbespots in dieser Zeit erreicht werden.           

        

Hörer pro Stunde

Die aufgrund der Hörwahrscheinlichkeit rechnerisch ermittelte Nutzungswahrscheinlichkeit für die werbetragende Sendestunde eines Hörfunkprogramms.     

        

Hörer pro Tag

Der HpT wird auf Basis des Hörer Gestern rechnerisch ermittelt, also ein nachträglich bestimmter Wahrscheinlichkeitswert, der sich aus der Nettoreichweite aller werbetragenden Stunden eines Programms errechnet. Dabei wird der Hörer Gestern segmentiert (auf p-Wert-Basis) und anschließend als HpT ausgewiesen (alle werbetragenden Stunden einer Angebotsform zwischen 5-24 Uhr 1x belegt).

 

Index

Eine Kennziffer, die bestimmte Faktoren (z.B. Umsatz) im Verhältnis zum Durchschnitt beschreibt. Ein Index-Wert größer 100 bedeutet, dass ein Merkmal überproportional ausgeprägt ist.           

        

Intermedial

Innerhalb mehrerer verschiedener Mediagattungen.           

        

Intramedial

Innerhalb einer Mediagattung.      

 

Jingle / Radiojingle

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Jingle Produktionen

 

Lautstärke im Werbeblock / Präsenz

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Lautstärke im Werbeblock - Präsenz

 

Life Style Research

Quantitative (Konsumverhalten), soziodemografische (Medianutzung) und qualitative (Aktivitäten, Interessen, Meinungsäußerungen) Erhebungsmerkmale der Befragten werden miteinander verbunden. Hinzu kam die Single-Source-Erhebung, eine komplexe Untersuchung, die sich auf einen einzigen Datenbestand stützte.        

 

MA Intermedia

Sie besteht aus der Fusion/Zusammenführung des Datensatzes Pressemedien (WTK- Chancen von Publikumszeitschriften, Lesezirkel, Konpress, Stadtillustrierte, Supplements, Kino, Tageszeitungen) und der Elektronischen Medientranche (WTK-Chancen von Hörfunk, Fernsehen) allerdings in Anlehnung an den Pressedatensatz, wodurch sich die Fallzahl des elektronischen Datensatzes reduziert. Die intermedialen Zählungen dürfen grundsätzlich nur aus dem Intermedia-Datensatz auf Basis Pressemedientranche gezählt werden. Dieser Datensatz beinhaltet ausschließlich Informationen auf Werbeträgerkontaktchance. Analysen, die ausschließlich elektronische Medien (TV oder Hörfunk) beinhalten, müssen aus dem MA Elektronik-Datensatz gezählt werden.  

        

Marktanteil

Der Marktanteil eines Hörfunkprogramms bzw. einer Gruppe von Hörfunkprogrammen gibt an, wie groß der prozentuale Anteil der Hördauer des Senders bzw. Sendergruppe an der Hördauer aller Sender ist.           

        

Media-Analyse (MA)

Die MA ist eine von der AG.MA jährlich durchgeführte Multi-Media-Analyse, deren Ziel die Untersuchung der Leistung von Werbeträgern (Print, Hörfunk, TV, Plakat, Kino) und deren Nutzern ist. Es werden neben der Mediennutzung hauptsächlich soziodemografische Merkmale erhoben. Die Daten werden zum einen in Form von Rohdatensätzen bzw. aufgearbeiteten Datensätzen (Basis für die Media-Planung) und zum anderen in Form von gedruckten Berichten zur Verfügung gestellt. Sie ist die wichtigste Datenquelle für die Mediaplanung von Print und Hörfunk. Auftraggeber: alle AG.MA-Mitglieder.     

        

Media-Mix

Mediaeinsatz in mehreren Mediagattungen (Zeitung/Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen, Plakat, Kino). Weiterhin wird festgelegt, welche Aufgaben die einzelnen Mediagruppen im Rahmen der Kampagne erhalten und wie das zeitliche Zusammenspiel laufen soll.  

        

Media-Selektion

Auswahl von Werbeträgern mit Hilfe von Analysen (Rangreihen, Tabellierungen) und nach diversen Leistungswerten.     

        

Mediabriefing

Aufstellung aller für die Media-Planung relevanten Fakten. Im wesentlichen sind es Informationen über Hersteller, Produkt, Marktsituation, Werbeetat, Zielsetzungen und Gestaltungskonzeptionen.          

        

Motive

Motive sind die Ausprägung der Produktwerbung, also die Abfolge des Spots, der tatsächlich gesendet wird. Für den Rundfunksender sind es Audiodaten, für den Fernsehsender Videodaten.      

        

Motivsplit

Für verschiedene Sender werden unterschiedliche Motive eines Produktes gestaltet und geschaltet, angepasst an die zu erreichende Zielgruppe innerhalb der jeweiligen Hörerschaft oder an das Format der Werbeträgers.            

        

Musikfarben = Musikformate (vgl. Mediaseminar)

*        AC: Adult Contemporary

*        Oldie based AC: Sender, die eine Variation von Titeln aus 60ern, 70ern und 80ern spielen und diese mit aktuellen Titeln ergänzen, meistens präferiert von dem älteren Alterssegment der Kernzielgruppe

*        Current based AC: Sender, die eine Variation aus den aktuellen Titeln und Recurrents spielen und diese mit 80ern und 70ern ergänzen.

*        Euro AC: verstärkt deutsche, italienische und französische AC-Titel kombiniert mit englischsprachigen AC-Titeln bzw. deutschsprachigen Popmusik-Titeln

*        Soft AC: Softere und ruhigere AC-Titel. Soft AC-Stationen senden in den Abendstunden sehr häufig Love Songs, ergänzt mit Liebesgrüßen, Partnersuche etc.

*        Hot AC: Progressive AC-Titel und konservative CHR-Titel

*        CHR Adult Contemporary Hit Radio: Ausschließlich die aktuellen Hits, 30-40 Titel, ergänzt durch Recurrents und einige wenige Titel aus den 80ern. ZG: 14-24 Jahre

*        Mainstream CHR: Popmusik

*        Dance oriented CHR: Dancefloor, Charts

*        Rock oriented CHR: Rocktitel

*        CHR Klassik: Programme, bei denen klassische Musik im Vordergrund steht

*        EHR European Hit Radio: schnelle Rotation der Stücke mit schneller und dynamischer Moderation; ZG: 18-29 Jahre, eher männlich

*        MOR Middle of the Road: Ein Format für jedermann mit internationaler Musik, der Anspruch lautet, jedem alles zu bieten. Redaktionelle Inhalte spielen eine wesentliche Rolle. ZG: 35-55 Jahre

*        Mainstream MOR: programmlicher Schwerpunkt bildet die Musik

*        Full-Service-MOR: programmlicher Schwerpunkt ist das Wort, Musik als begleitendes Element

*        EZ Easy Listening: soft,entspannend, beruhigend, leicht, meist nur ein Programm-Bestandteil

·                    AOR Album oriented Rock: sehr rockmusikintensives Format mit abwechslungsreichem Musikmix und redaktionellen Elementen in untergeordneter Rolle; ZG: 18-36 Jahre, eher männlich

 

Musikmix

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Musikmixe und Musikproduktion

Netto-Reichweite

Anzahl der Personen, die von einem Werbeträger bzw. einer Werbeträger-Kombination mindestens einmal erreicht werden. Dabei werden Doppel- und Mehrfachkontakte nicht berücksichtigt, d.h. jede Person geht nur einmal in die Rechnung ein, egal wie viele Kontakte sie gehabt hat.           

        

Nielsen-Gebiete

Dabei handelt es sich um die von dem amerikanischen A.C. Nielsen Marktforschungsinstitut vorgenommene Einteilung eines Landes in ungefähr gleichgewichtige Gebiete.

In Deutschland bestehen folgende Nielsen Gebiete:

Gebiet 1: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen

Gebiet 2: Nordrhein-Westfalen

Gebiet 3a: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Gebiet 3b: Baden-Württemberg

Gebiet 4: Bayern

Gebiet 5: Berlin

Gebiet 6: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt

Gebiet 7: Thüringen, Sachsen

Hinzu kommen 13 Nielsen Ballungsräume, das sind Großstädte und Umgebung bzw. Gebiete wie Rhein-Main und Rhein-Neckar. Die Kaufkraft ist in diesen Gebieten wesentlich höher als in ländlichen Gebieten.

 

        

Off Air Kommunikation

Radiosender sprechen ihre Hörer nicht nur mit ihrem On Air Programm an, sondern sind auch Off Air, d.h. live vor Ort, mit Events und Aktionen präsent. Werbepartnern bietet dies eine optimale Plattform zur Erzielung direkter, sehr emotionaler Kontakte in speziellen Zielgruppensegmenten.        

        

Online Kommunikation

Viele Radiosender verfügen mittlerweile über stark frequentierte Internetauftritte. Werbungtreibenden bietet sich hier die Möglichkeit, bestimmte produktaffine Themenumfelder zu sponsorn und/oder Banner auf den entsprechenden Seiten des Online-Angebots zu schalten. Aufgrund deren Interaktivität können Online Kontakte als qualitativ sehr hochwertige eingestuft werden.       

        

Optimierung

Etwas so günstig wie möglich zu machen. Mathematisch gesehen: Maximierung bzw. Minimierung unter Nebenbedingungen. Optimierung ist somit ein Planungsvorgang, der unter Einsatz leistungsfähiger Datenverarbeitungsanlagen das Ziel hat, aus einer Reihe von Werbeträgern unter einschränkenden Nebenbedingungen wie der Etatsumme die für die genau definierte Zielsetzung die beste Kombination und Belegungshäufigkeiten zu ermitteln. Optimierung ist immer als Beziehung zwischen Leistung und Kosten zu sehen.        

        

Overlapping (over-spill)

Die Empfangbarkeit oder Nutzung eines Hörfunk- oder TV-Senders über seine Ländergrenzen (bzw. Kernsendegebiet) hinaus.            

 

p-Werte

Werbetreibende wollen genaue Auskunft darüber haben, welche Personen intensiv Kontakt mit einem Medium haben. Um die Qualität mit auszudrücken, dienen die p-Werte. Sie berücksichtigen die Wahrscheinlichkeit einer Person, zu einer bestimmten Sendestunde mit einem Programm Kontakt gehabt zu haben. Dadurch werden interne Überschneidungen und externe Überschneidungen in der Reichweitenberechnung berücksichtigt. Der p-Wert wird u.a. für die Errechnung der "Hörer pro Tag" benötigt.

Jedem Befragten wird ein Wert zugewiesen, der aussagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass er zu einer bestimmten Stunde ein Programm hört. Dieser Wahrscheinlichkeitswert -der p(robability)-Wert liegt zwischen 0 und 1 (bzw. 0 % und 100%). In der MA werden p-Werte für den durchschnittlichen Werktag berechnet (Montag bis Samstag), das Verfahren nennt sich Segmentation.

Für die Berechnung der p-Werte benötigt man folgende Abfragen im Interview:

*        Weitester Hörerkreis

*        Weitester Hörerkreis im Zeitabschnitt= es wird werktags innerhalb eines Zeitabschnitts normalerweise mindestens einmal pro Woche Radio gehört, Tagesablauferhebungen in Viertelstundenabschnitten

*        Diverse Angaben zum Nutzungsverhalten

Das Segmentationsverfahren verläuft schrittweise:

 

1. Schritt: Alle Befragten, die Radio X normalerweise nicht hören, bekommen den p-Wert 0, alle anderen bekommen einen größeren Wert als 0.

2. Schritt: Nun werden Gruppen gebildet, in denen die Hörfunknutzung zu dem definierten Zeitpunkt besonders unterschiedlich sind. Das können z.B. Altersgruppen, Bildungsgruppen usf. sein. Die neuen Gruppen werden weiter unterteilt und das immer nach dem Kriterium, möglichst unterschiedliches Nutzungsverhalten zu erreichen. Nach jedem Teilungsprozess wird den Befragten ein - neuer - p-Wert zugewiesen. Am Ende des Verfahrens hat jeder Befragte "seinen" p-Wert, der seine individuelle Nutzung eines Programms wiederspiegelt.

          

        

Planevaluierung

Erstellung und Optimierung eines Mediaplanes mit verschiedenen Medien/Belegungseinheiten und Frequenzen.           

        

Plankosten (Rangreihe)

Erstellung und Optimierung eines Mediaplanes mit verschiedenen Medien/Belegungseinheiten und Frequenzen.           

        

Pop up Ads

Visuelle Einbindung des Kunden-Logos in gesondertem Sichtfenster, das sich erst beim Click auf einen bestimmten Bereich öffnet.         

 

Postproduktion München Nachbearbeitung

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Postproduktion München und Nachbearbeitung

        

Produktgruppenausschluss

Bei einigen Hörfunksendern wird sichergesellt, dass nicht mehr als ein Produkt einer Produktgruppe innerhalb eines Werbeblocks gesendet wird (Konkurrenzausschluss).     

 

Qualitative Analyse

Untersuchungen mit dem vorrangigen Ziel, Bewertungen, Motivationen, Einstellungen, Funktionen und Vorstellungsbilder zu ermitteln, gegebenenfalls unter Verzicht auf exakte Größenordnungen oder repräsentative Querschnitte im langläufigen Sinne. Es sind Studien mit stark zielgruppenqualifizierten Fragen, sehr niedrigen Fallzahlen und sehr vielen offenen Fragen. Beispiele: Visual Transfer, Kreative Hörfunkspots.

 

Random-Route-Stichprobe

Das Verfahren, nach dem Zielpersonen ausgewählt werden. Die Auswahl der Befragten unterliegt einem Zufallsverfahren, das mehrere Schritte umfasst. Begehungs-Random: Der Interviewer bekommt aus dem Sampling Point als zufälligen Ausgangspunkt einen Straßennamen und eine Hausnummer vorgegeben. Dort wird jeder x-te Haushalt notiert. Im nächsten Schritt erfolgt die Haushaltsauswahl. Aus der resultierenden Haushaltsliste wählt das Institut per Zufallsverfahren jeden y-ten Haushalt aus. Ebenfalls per Zufallsverfahren (z.B. Schwedenschlüssel) wird aus dem Haushalt eine Befragungsperson ausgewählt. Genau diese ausgewählte Person, von der dem Interviewer Startstraße, Hausnummer Ausweichmöglichkeiten, Haushaltsgröße vorgegeben wurden, muss der Interviewer befragen. Telefon-Random: beispielsweise wird jede 10. Telefonnummer vorgegeben oder nach der "Last Birthday"- Methode vorgegangen.          

        

Rangreihe

Eine nach Größe und Wertigkeit geordnete Auflistung der Einzel- oder Durchschnittsstunden eines oder mehrerer Belegungskriterien.       

        

Recency Planning

Recency-Planning geht davon aus, dass der letzte Kontakt, mit dem ein potenzieller Käufer vor dem Kauf erreicht wird, der kaufentscheidende Kontakt ist. Das "wann" ist bei diesem Ansatz wichtiger als das "wie oft" bzw. Reichweite ist wichtiger als Kontaktdosis.          

 

Reminder / Abbinder

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Reminderproduktion Allongen und Abbinder

 

S&P (Schmidt & Pohlmann)

Daten MF Die S+P Daten werden von der Nielsen-Werbeforschung erhoben. Mittels Senderlisten der Sender und Mitschnitten der Programme/Werbeblöcke erhebt Nielsen, welche Produkte zu welcher Zeit an welcher Stelle (Placierung) im Werbeblock pro Sender beworben wurden. Durch hinterlegte Preislisten können Bruttoumsatz-Zahlen einzelner Medien zugeordnet werden. S+P Daten werden täglich erhoben und in unterschiedlicher Detailliertheit je nach Kundenwunsch zur Verfügung gestellt.           

        

Schon mal gehörter Sender

Frage aus der Media Analyse nach den Sendern, die man überhaupt schon mal gehört habe. Diese Frage wird ohne Vorgabe eines Zeitraums gestellt. (Schon mal gehörte Sender -> Weitester Hörerkreis -> Hörer Gestern).            

        

Sitesponsoring

Sponsoring von Online-Inhaltsrubriken mit Logo-Platzierung und ggf. Verlinkung        

        

Sponsoring

Werbungtreibende können im On Air Bereich eines Radiosenders einzelne Hörfunkbeiträge, aber auch ganze Sendungen oder Programmaktionen als Sponsoringplattform nutzen. Die Nennungen des Kunden bzw. des Produkts außerhalb des Werbeblocks in produktaffinen Themenumfeldern garantieren qualitativ hochwertige Medialeistung mit besonders starken Aufmerksamkeitswert. Auch die neuen Medien bieten vielfältige Möglichkeiten des Sonsoring: der Werbungtreibende kann als Sonsor bestimmter Sites und Rubriken des Online-Angebots des Senders auftreten, die inhaltlich besonders gut zum Produkt passen (z.B. Gesundheit/Ernährung i.V.m.Lebensmittelherstellern). Werden die Möglichkeiten des On air Sponsorings mit denen des Online-Sponsorings zur Cross Media Werbung verknüft, lassen sich die Vorteile der einzelnen Medien optimal ausnutzen und so die Synergien durch die vernetzte Kommunikation voll ausgeschöpfen.   

Sprecher

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München siehe Sprecher, Sprecheragenturen

 

Stammhörer

Die MA-Definition lautet: Personen, die 4, 5 oder 6 von 6 Werktagen (Mo-Sa) Radio hören.(siehe auch Gelegentlicher Hörer).      

        

Stichprobe

Eine Stichprobe ist eine Auswahl von Personen oder Haushalten, die stellvertretend für x Personen oder Haushalte aus der Grundgesamtheit stehen (=Teilerhebung).Eine Stichprobe sollte dabei ausreichend groß sein, um eine sinnvolle Aussage auch für kleinere Untergruppen machen zu können. Man unterscheidet zwei Auswahlverfahren für die Bildung repräsentativer Stichproben. Quoten-Stichprobe: Die Auswahl der Befragten erfolgt anhand eines Quotenplans, der in seiner Struktur der Grundgesamtheit entspricht. Die Teilauswahl wird analog zur Verteilung einiger Merkmale (meist demografische Merkmale) der Grundgesamtheit aufgebaut. Der Interviewer sucht sich dann die Befragungspersonen nach diesem Quotenplan. Die Repräsentanz kann durch statistische Fehlerberechnung gesichert werden. Diese Stichprobenauswahl basiert nicht auf einem Zufallsmechanismus. Random-Stichprobe Das Verfahren, nach dem Zielpersonen ausgewählt werden. Die Auswahl der Befragten unterliegt einem Zufallsverfahren, das mehrere Schritte umfasst. Begehungs-Random: Der Interviewer bekommt aus dem Sampling Point als zufälligen Ausgangspunkt einen Straßennamen und eine Hausnummer vorgegeben. Dort wird jeder x-te Haushalt notiert. Im nächsten Schritt erfolgt die Haushaltsauswahl. Aus der resultierenden Haushaltsliste wählt das Institut per Zufallsverfahren jeden y-ten Haushalt aus. Ebenfalls per Zufallsverfahren (z.B. Schwedenschlüssel) wird aus dem Haushalt eine Befragungsperson ausgewählt. Genau diese ausgewählte Person, von der dem Interviewer Startstraße, Hausnummer Ausweichmöglichkeiten, Haushaltsgröße vorgegeben wurden, muss der Interviewer befragen. Telefon-Random: beispielsweise wird jede 10. Telefonnummer vorgegeben oder nach der "Last Birthday"- Methode vorgegangen.        

        

Streaming-Sponsoring

Visuelle und akustische Einbindung des Kunden vor Beginn des Webradio-Streams.          

        

Streuplankosten

Dieser Wert sagt aus, wieviel die platzierten Schaltungen kosten (Planevaluierung).  

        

Streuverlust/Fehlstreuung

Durch Werbemaßnahmen erzielte Kontakte bei Personen, die nicht der definierten Media-Zielgruppe angehören.

 

 Synchronsprecher

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Synchronsprecher, Sprecher

Synchronstimme

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Synchronstimmen, Castings,

Tagesablaufschema

Dient der Ermittlung, welche Tätigkeit eine Befragungsperson an einem Tag ausgeübt hat, und welche Medien dabei genutzt wurden ( In der MA ist der Tagesablauf in 15 Minuten Intervalle aufgeteilt (5-24 Uhr).  

        

Tausend-Hörer-Preis

Begriff für den Tausend-Nutzer-Preis, nur auf den Werbeträger Hörfunksender bezogen. Preis pro 1000 Hörer eines Senders, wobei jede Person nur einmal in die Rechnung eingeht. Berechnung: Kosten x 1000 geteilt durch Nettoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: THP= TKP.

 

Tausend-Kontakt-Preis

Dieser Wert gibt in DM an, wie hoch die Kosten sind, um bei einem Werbeträger 1000 Kontakte zu erreichen. Er gibt damit eine wesentliche Aussage über das Preis/Leistungsverhältnis. Formel: Kosten x 1000 geteilt durch Bruttoreichweite in Tsd. Bei einer Einschaltung gilt: TKP=THP.

           

Tonstudio München

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Diensteistungen im Tonstudio

 

Überschneidungen

Die Überschneidung mehrerer Werbeträger. Die externe Überschneidung bedeutet, dass zwei oder mehrere verschiedene Werbeträger denselben Nutzer haben, also die Überschneidung der Nutzerschaften zweier oder mehrerer Medien. Im einfachsten Fall hört ein Nutzer z.B. zwei Hörfunksender. Für Werbemaßnahmen bedeutet die Überschneidung eine Erhöhung des Kontakts, aber eine Reduzierung der Nettoreichweite. Die interne Überschneidung dagegen bedeutet, dass bei mehrfacher Belegung eines Werbeträgers die Nutzer (Hörer) dieses Werbeträgers natürlich auch häufiger Kontakt mit der Werbung haben, also die Überschneidung innerhalb der Nutzerschaft mehrerer Ausgaben eines Mediums. Bei einem Sender mit hoher Stammhörerschaft ist die interne Überschneidung sehr hoch. Je höher die interne Überschneidung, desto höher ist er Werbemittelkontakt, desto niedriger ist aber auch die erzielte Nettoreichweite.

 

 

Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMa)

Die VuMA ist die derzeit aktuellste Markt-Media-Studie für die Mediaplanung mit Konsumzielgruppen in elektronischen Medien. Ziel ist die Beschaffung zielgruppenqualifiziernder Merkmale zur Optimierung von Planungsinstrumenten. Es werden repräsentative Daten zu Lebens- und Konsumgewohnheiten, Informations- und Mediennutzungsverhalten der bundesdeutschen Bevölkerung erhoben. Auftraggeber: ARD, IP/RTL, SAT.1, MGM/PRO Sieben, RMS und ZDF (=Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse).     

        

Verweildauer in Minuten

Sie gibt an, wie viele Minuten im Schnitt diejenigen Radio hören, die am Tag mindestens eine Viertelstunde lang gehört haben. Durch diesen Wert erfährt man, wie lange die Hörer eines Programms durchschnittlich vor dem Programm verweilten. Im Unterschied zur Hördauer wird die gesamte Minutenzahl nur durch die Anzahl der Hörer dieses Programms geteilt. Eine hohe Verweildauer weist auf eine sehr gute Programmanbindung hin. Das heißt, die Hörer, die den Sender hören, tun dies sehr intensiv. Um die Akzeptanz eines Programms zu prüfen, ist die Verweildauer ein wesentlich besserer Wert als die Hördauer (siehe auch Hördauer).       

        

Visual Transfer

Der Begriff steht für die Übertragung und Reaktivierung visueller Eindrücke von einem auf das andere Werbemittel, z.B. können visuell penetrierte Fernsehkampagnen nur durch die akustischen Signale in Erinnerung gerufen werden. 1990 führte die IPA plus gemeinsam mit der RMS Hamburg eine Studie durch, die diese Annahme bestätigte und somit die Effizienz des Werbefunks als Komplementärmedium zum TV belegte.

           

        

Weitester Hörerkreis (WHK)

Das sind alle Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage ein Programm gehört haben. Anhand dieses Wertes kann man sehen, wie verbreitet ein Programm grundsätzlich ist und wie viele Personen überhaupt die Gelegenheit wahrgenommen haben, dieses Programm einzuschalten. Der WHK definiert auch den Radiohörer: Hörer ist, wer in den letzten 14 Tagen Radio gehört hat. (Schon mal gehörte Sender -> Weitester Hörerkreis -> Hörer Gestern).            

        

Weitester Hörerkreis im Zeitabschnitt

Dieser Wert gibt an, ob der Befragte normalerweise mindestens einmal pro Woche zu bestimmten Zeitabschnitten Radio hört. (Frage 3 der MA): "An wie vielen Tagen pro Woche hören Sie normalerweise zwischen 6.00 und 7.00 Uhr, zwischen 7.00 und 8.00 Uhr..... Radio?".         

        

Welle

Zeitlicher Teil der Feldarbeit einer Untersuchung. Die Durchführung von Untersuchungen in mehreren Wellen dient dazu, mögliche, etwa durch saisonale Schwankungen hervorgerufene atypische Verhaltensweisen der Befragten auszugleichen.       

        

Werbeaufwendungen

Ausgaben für werbliche Zwecke. Die Bruttowerbeaufwendungen in klassischen Medien werden u.a. von Nielsen S+P ohne Abzug von Rabatten erfasst.            

        

Werbeblock

Die Zusammenfassung von einzelnen Werbespots zu einem Block. Inzwischen hat die Expansion der Privatsender aber die Ausstrahlungsformen von Werbespots verändert, Single-Spots und sporadisches Einblenden während der Sendung sind keine seltenen Ausnahmen.       

        

Werbedruck

Damit werden die gesamten Werbeaktivitäten eines Produktfeldes bezeichnet. Er unterscheidet sich in Eigen- und Fremddruck. Eigendruck meint die Aktivitäten des jeweils werbenden Unternehmens, der Fremddruck meint die Aktivitäten der Konkurrenzunternehmen.    

        

Werbemittelkontaktchance (WMKC)

Sie besagt, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Zielgruppe jede Viertelstunde einer (Durchschnitts-Stunde) gehört hat. Sie lässt sich ermitteln, indem man den WMK durch den WTK dividiert und mit 100 multipliziert. Das Ergebnis zeigt das prozentuale Verhältnis des WMK zum WTK. Eine Person, die vier Viertelstunden nutzt, hat somit eine Nutzungswahrscheinlichkeit von 100%, eine Person, die nur eine Viertelstunde nutzt, hat eine Nutzungswahrscheinlichkeit von 25%. Je höher die WMKC ist, umso konstanter verfolgt die Zielgruppe das Medium und entsprechend hoch ist die Bindung des Nutzers an das Medium bzw. das Programm.         

        

Werbesprecher

siehe NEUE WESTPARK STUDIOS Tonstudio München Werbesprecher

 

Werbeträger

Medium, durch welches die Werbebotschaft übermittelt wird, also z.B. Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen.           

        

Werbeträgerkontakt (WTK)

Jeder, auch flüchtige Kontakt zwischen einer Person und einem Werbeträger, z.B. einer Zeitung/Zeitschrift, einem Fernseh- oder Hörfunksender. Der WTK im Hörfunk gibt die Anzahl der Personen an, die von einem oder mehreren Werbeträgern mindestens einmal in irgendeiner Viertelstunde innerhalb einer Stunde einmal erreicht werden. In die Berechnung dieser Netto-Reichweite geht jede Person nur einmal ein, d.h. Doppel- und Mehrfachkontakte werden nicht innerhalb einer Stunde berücksichtigt.            

        

Werbewirkung

Das Ausmaß, in welchem die Werbebotschaft richtig und vollständig an den Empfänger gelangte, wobei sich Einflüsse des Werbeträgers und des Werbemittels hineinmischen.           

        

Wirksame Reichweite

Hierbei geht man davon aus, dass nicht alle Personen (Nettoreichweite), die über eine Kampagne erreicht werden, die Werbebotschaft verstehen. Über eine Kontaktklassenverteilung lassen sich einzelne Kontaktklassen gewinnen, um damit ihre Wertigkeit einzuschränken. Somit können Personen, die z.B. nur 1 Kontakt mit einer Kampagne hatten, aus der Nettoreichweite herausgerechnet werden. Der hierdurch eingegrenzte Wert entspricht der Wirksamen Reichweite.