Neue Westpark Studios | Funkspots

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by: Neue Westpark Studios

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Kunde: Weihenstephan Molkerei
Aktionsname : Hirschberg mit Elmar Wepper
Kampagne: podcast Bayern Synchronsprecher Mel Gibson ist Elmar Wepper
Spot-Text:
Weihenstephan Molkerei Podcast


So! Jetzt ham man downgeloadet, den Hirschberg. Jetzt müß ma nur noch rauf!

Der Hirschberg ist 1670 m hoch. In den bayerischen Alpen gibt es kaum einen Berg, der beliebter ist als der Hirschberg. Um den Gipfel des bayerischen Hochalpenschmankerl zu genießen, braucht man je nach Kondition circa 4 Stunden. Und bei 4 Stunden Gehzeit, will ma schon genau wissen was einen da oben so erwartet. Ohne zu übertreiben: Alles! Alles was zu einem zünftigen Wanderziel gehört.
Eine Aussicht wie sie schöner kaum sein kann, eine Luft die man gar nicht mehr aufhören will einzuatmen und was richtig Gutes zum Essen und zum Trinken am Hirschberghaus. Eine Hütte zu der man immer wieder rauf will. So ist es wenn man am Gipfel der Gefühle angekommen ist.

Und langweilig wird der Weg am Hirschberg auch nie, weil man für den Auf und Abstieg verschiedene Routen wählen kann. Selbst im Winter - vorausgesetzt der Schnee ist nicht höher als man selbst - kommen die Wanderer von weit her, um die unberührte Natur zu genießen. Auch die Skitourengeher schätzen den Hirschberg, insbesondere den sportlich steilen Weg vom Brunnbichlhang über die Rauheckalm, weil ma sich da bsonders plagn muß und das Ziel dann noch schöner sein soll. Für den Wanderer ist es eine einfache Bergwanderung ohne alpine Hausforderung. Der Weg über den Brunnbichlhang ist im Winter übrigens der bessere Aufstieg. Und genauso wies im Winter Winterreifen brauchen, solltens im Winter auch den speziellen „Winterweg“ gehen, weil der Sommerweg im Winter ganz gern Lawinen mag.

Bis jetzt ist alles noch ganz entspannt und außer Atem ist bis hierher noch keiner. Des liegt wahrscheinlich daran, dass es an der Talstation des Hirschberglifts in Scharling einen großen Parkplatz gibt, und bis dahin kann man gemütlich mit dem Auto fahren. Und neben dem Parkplatz ist das Liftstüberl, für alle die jetzt schon einen Gleich-geh-ma-los-Stopp einlegen wollen. Von hier aus gehen wir am unteren Ende der Skipiste kurz gen Süden - wenns nicht wissen wo Süden ist, fragens einfach einen der zahlreichen freundlichen Wanderer , die Ihnen gerne Auskunft geben - und biegen dann bald nach rechts in die breite Schneise der Brunnbichlabfahrt ab, zu Fuß natürlich. Am rechten Rand der Piste schlängelt sich ein schmaler Pfad nach Westen rauf. Der Pfad wird immer steiler und führt zur Gründhütte direkt an der Bergstation des Schlepplifts, von dem wir uns nicht abschleppen lassen sondern fleißig weiter gehen - und zwar gen Westen. Dort sehen Sie eine wunderschöne Lichtung. Der folgen Sie bis zum Wald. Und da gehen´s rein. Oder besser rauf, denn der Weg nach oben führt durch den schönen Wald direkt zur Rauheckalm. Knapp vor der Alm tritt der Weg aus dem Wald heraus, und jetzt öffnet sich der freie Ausblick. Viele gehen nur rauf, um diesen traumhaften Ausblick

und Anblick zu genießen. Aber die meisten gehen weiter und wollen den Hochgenuß erreichen. Von der Rauhheckalm führt der Bergpfad gegen Westen weiter, schwenkt nach Norden und knickt im Latschengelände scharf nach links ab, bis er in einem weiten Rechtsbogen, nur noch schwach ansteigend, zum Kreuz am freien, weiten Gipfel des Hirschbergs hinaufführt. Wem des jetzt alles zu kompliziert war, folgt einfach dem Weg und genießt die Natur, weil wir sind ja am Hirschberg und nicht in China Town, wo man sich verlaufen kann. Latschen sind übrigens strauchartige Bergkiefern und haben in diesem Fall nicht mit den Gleichlautenden Latschen, dem abgetretenen Schuhwerk, gemeinsam.

Jetzt is nicht mehr weit zum Hirschberghaus. Dort erwarten uns freundliche Wirtsleut und eine pfundige Einkehr. Deshalb biegen wir bei den Latschen nicht gleich zur Rauheckalm ab, sondern wandern noch ein Stück parallel zur späteren Rückwegsroute, halten uns links und denken nur noch an das bayerische Hochalpenschmankerl.

Aaaaaah. Mei jetzt simma da. Am Hirschberghaus. A guter Freund von mir hats nicht mehr ausgehalten und hat vorher scho hastig was gegessen und getrunken, bevor er im Hirschberghaus angekommen ist. „Schad um den schönern Durst“ hat er nachher gsagt.
So und jetzt mach ma erst a mal Picknick, mit einer gscheiden Brotzeit. Vollkornbrot mit na guten Weihenstephaner Butter und ein Glas frische Alpenmilch, gehören hier genauso dazu wie Obst und Gemüse, das die Kraftreserven wieder auffüllt.

Ja, da könnt ma jetzt noch ewig schwärmen und philosophieren. A Happy End hät ma jetzt schon. Aber irgendwann müß ma auch wieder runter.

Und des mach ma nach dieser gemütlichen Rast auf der Hüttenterasse voller Elan. Wir steigen in den steilen Latschenhängen zur Talstation der Materialseilbahn ab, wo wir später auf eine Schotterstrasse stoßen, der wir nach Scharling folgen können. Oder Sie können die Strasse auch bald wieder nach rechts verlassen, wenn Sie Serpentinen mögen. Denn dort gibt es einen schmalen aber schönen kurvigen Steig zum Bolzeck. Dort treffen Sie dann wieder auf einen Fahrweg, auf den man nach Scharling und zum Ausgangspunkt zurückkommt.

Fass ma noch mal zusammen:
Ausgangspunkt: Scharling.
Anforderung: Einfache Bergwanderung ohne alpine Herausforderung.
Gehzeit: Hin und zurück 4 Stunden
Höhenunterschied: 903 m im Auf - und Abstieg.
Ziel und Belohnung: Das Hirschberghaus mit freundlichen Wirtsleut und einer pfundigen Einkehr und einer der schönsten Wanderrouten der bayerischen Voralpen.






Den Wanderführer zur Hirschbergroute kann man auch bei der bayerischen Traditionsmolkerei Weihenstephan bestellen: unter www.Molkerei-Weihenstephan.de
auch als Podcast



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